Angebote zu "Band" (18 Treffer)

Kategorien

Shops

Historische Orte erzählen Schleswig-Holsteins G...
19,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte Schleswig-Holsteins fasziniert Einheimische und Touristen im Land zwischen den Meeren nach wie vor. Dabei ist ein Ausflug in die Vergangenheit nicht nur eine Zeitreise, sondern zugleich eine Entdeckungsfahrt durch die Gegenwart. Denn Geschichte hat immer auch ihre Schauplätze.Dieser repräsentativ ausgestattete Text-Bild-Band stellt mit einem völlig neuen Zugriff auf die Historie des Landes die 50 wichtigsten Schauplätze schleswig-holsteinischer Landesgeschichte in Texten und Bildern vor, die mosaikartig zusammengesetzt ein Gesamtbild ergeben. Anhand der wichtigsten Orte wird also die Geschichte des Landes erschlossen. Die flüssig geschriebenen Texte erläutern dabei die ausdrucksstarken Fotos, welche die bis heute sichtbare historische Substanz Schleswig-Holsteins abbilden. Sie bringen Topographie und Architektur gleichsam zum Sprechen. Zugleich verleihen die Beschreibungen den Bildern historische Tiefe.Haithabu, das Dannewerk und der Oldenburger Wall werden ebenso vorgestellt wie die alten Metropolen Schleswig und Lübeck. Der Heider Marktplatz findet sich in diesem Buch genauso wie die Klosterkirche Bordesholm, das Schloss Eutin und die Herrenhäuser Emkendorf und Schierensee. Die Stadtgründungen von Friedrichstadt und Glückstadt, die alte Festungsstadt Rendsburg als Schauplatz der Erhebung von 1848 und Kiel als Ort der Novemberrevolution 1918 werden hier vorgestellt.In seiner Verbindung von Reiseführer und Lexikon kann dieser schöne Band durchaus auch als Reisebegleiter durch das Land dienen, getreu dem Motto, das der Historiker Karl Schlögel jüngst formulierte: "Geschichte spielt nicht nur in der Zeit, sondern auch im Raum."

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Historische Orte erzählen Schleswig-Holsteins G...
20,50 € *
ggf. zzgl. Versand

Die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte Schleswig-Holsteins fasziniert Einheimische und Touristen im Land zwischen den Meeren nach wie vor. Dabei ist ein Ausflug in die Vergangenheit nicht nur eine Zeitreise, sondern zugleich eine Entdeckungsfahrt durch die Gegenwart. Denn Geschichte hat immer auch ihre Schauplätze.Dieser repräsentativ ausgestattete Text-Bild-Band stellt mit einem völlig neuen Zugriff auf die Historie des Landes die 50 wichtigsten Schauplätze schleswig-holsteinischer Landesgeschichte in Texten und Bildern vor, die mosaikartig zusammengesetzt ein Gesamtbild ergeben. Anhand der wichtigsten Orte wird also die Geschichte des Landes erschlossen. Die flüssig geschriebenen Texte erläutern dabei die ausdrucksstarken Fotos, welche die bis heute sichtbare historische Substanz Schleswig-Holsteins abbilden. Sie bringen Topographie und Architektur gleichsam zum Sprechen. Zugleich verleihen die Beschreibungen den Bildern historische Tiefe.Haithabu, das Dannewerk und der Oldenburger Wall werden ebenso vorgestellt wie die alten Metropolen Schleswig und Lübeck. Der Heider Marktplatz findet sich in diesem Buch genauso wie die Klosterkirche Bordesholm, das Schloss Eutin und die Herrenhäuser Emkendorf und Schierensee. Die Stadtgründungen von Friedrichstadt und Glückstadt, die alte Festungsstadt Rendsburg als Schauplatz der Erhebung von 1848 und Kiel als Ort der Novemberrevolution 1918 werden hier vorgestellt.In seiner Verbindung von Reiseführer und Lexikon kann dieser schöne Band durchaus auch als Reisebegleiter durch das Land dienen, getreu dem Motto, das der Historiker Karl Schlögel jüngst formulierte: "Geschichte spielt nicht nur in der Zeit, sondern auch im Raum."

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Die Dampflokomotiven der Baureihen 50 bis 53 de...
49,80 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Buchreihe ¿Lokomotiven Deutscher Eisenbahnen - Verzeichnis aller deutschen Triebfahrzeuge" wendet sich an alle Eisenbahnfreunde, die in ebenso kompakter wie umfassender Form die wichtigsten Informationen zum Lebenslauf einer Lokomotive suchen. Die ersten vier Bände behandeln die Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn (nach Einführung des neuen Nummernplans von 1925), der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn der DDR. Enthalten sind sämtliche in den Reichsbahn-Bestand eingereihten Fahrzeuge aus Übernahmen z.B. von Privatbahnen (Hafenbahn Bremen, Saargebiet, Lübeck-Büchener-Eisenbahn, Braunschweigische Landes-Eisenbahn, Lokalbahn Aktien-Gesellschaft und Lausitzer Eisenbahn AG, Mecklenburgische Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn, Prignitzer Eisenbahn, Wittenberge-Perleberger Eisenbahn, Eutin-Lübecker Eisenbahn, Kreis Oldenburger Eisenbahn, Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn) oder auch von anderen Staatsbahnen (Österreich, Tschechoslowakei, Litauen, Lettland, Polen, Belgienjugoslawien, Luxemburg) oder sonstiger Herkunft. Neben den Fahrzeuglisten, in denen der Lebenslauf einer jeden Maschine angegeben wird, gibt es zu der jeweiligen Baureihe eine kurze Erläuterung mit den wichtigsten technischen Daten sowie Fotos, welche die Fahrzeuge im Portrait zeigen.Dieser zweite Band der Reihe widmet sich den Baureihen 50 bis 53. Die i'E-Güterzug-lokomotiven der Baureihen 50 und 52 nehmen mit zusammen rund 10 000 gebauten Exemplaren den weitaus umfangreichsten Raum in diesem Buch ein. Dabei wird insbesondere bei der auch als ¿Kriegslokomotive" bezeichneten Baureihe 52 der Verbleib der Lokomotiven im In- und Ausland mit zahlreichen Bildern umfangreich dokumentiert. Die Baureihe 51 bestand aus gerade einmal 16 tschechoslowakischen C'C-Mallet-Lokomotiven, die während des Zweiten Weltkriegs für wenige Jahre zum Bestand der Reichsbahn zählten. In der Baureihe 53 wurden alle C-gekuppelten Güterzuglokomotiven zusammengefasst: zunächst die von den deutschen Länderbahnen übernommenen Bauarten und später auch die jener Staatsbahnen, die ab 1938 in die Deutsche Reichsbahn integriert worden waren.

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Die Dampflokomotiven der Baureihen 50 bis 53 de...
51,20 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Buchreihe ¿Lokomotiven Deutscher Eisenbahnen - Verzeichnis aller deutschen Triebfahrzeuge" wendet sich an alle Eisenbahnfreunde, die in ebenso kompakter wie umfassender Form die wichtigsten Informationen zum Lebenslauf einer Lokomotive suchen. Die ersten vier Bände behandeln die Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn (nach Einführung des neuen Nummernplans von 1925), der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn der DDR. Enthalten sind sämtliche in den Reichsbahn-Bestand eingereihten Fahrzeuge aus Übernahmen z.B. von Privatbahnen (Hafenbahn Bremen, Saargebiet, Lübeck-Büchener-Eisenbahn, Braunschweigische Landes-Eisenbahn, Lokalbahn Aktien-Gesellschaft und Lausitzer Eisenbahn AG, Mecklenburgische Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn, Prignitzer Eisenbahn, Wittenberge-Perleberger Eisenbahn, Eutin-Lübecker Eisenbahn, Kreis Oldenburger Eisenbahn, Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn) oder auch von anderen Staatsbahnen (Österreich, Tschechoslowakei, Litauen, Lettland, Polen, Belgienjugoslawien, Luxemburg) oder sonstiger Herkunft. Neben den Fahrzeuglisten, in denen der Lebenslauf einer jeden Maschine angegeben wird, gibt es zu der jeweiligen Baureihe eine kurze Erläuterung mit den wichtigsten technischen Daten sowie Fotos, welche die Fahrzeuge im Portrait zeigen.Dieser zweite Band der Reihe widmet sich den Baureihen 50 bis 53. Die i'E-Güterzug-lokomotiven der Baureihen 50 und 52 nehmen mit zusammen rund 10 000 gebauten Exemplaren den weitaus umfangreichsten Raum in diesem Buch ein. Dabei wird insbesondere bei der auch als ¿Kriegslokomotive" bezeichneten Baureihe 52 der Verbleib der Lokomotiven im In- und Ausland mit zahlreichen Bildern umfangreich dokumentiert. Die Baureihe 51 bestand aus gerade einmal 16 tschechoslowakischen C'C-Mallet-Lokomotiven, die während des Zweiten Weltkriegs für wenige Jahre zum Bestand der Reichsbahn zählten. In der Baureihe 53 wurden alle C-gekuppelten Güterzuglokomotiven zusammengefasst: zunächst die von den deutschen Länderbahnen übernommenen Bauarten und später auch die jener Staatsbahnen, die ab 1938 in die Deutsche Reichsbahn integriert worden waren.

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Briefe Juli 1795 bis Juni 1797
149,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Den zeitlichen Rahmen dieses Bandes bilden zwei Abreisen aus Jena. Anfang Juli 1795 tritt Humboldt eine Reise nach Berlin an, die zwar nur für wenige Wochen geplant war, die sich aber zu einem Aufenthalt von rund 16 Monaten ausdehnte, weil er bei der Ankunft die Mutter todkrank vorfand. Der Band schließt mit der Abreise Humboldts von dort im Juni 1797, dem Antritt einer lange geplanten Reise über Dresden und Wien nach Italien, die aber kriegsbedingt von Wien nach Paris führte. Der Mittelpunkt des Bandes ist aber nicht etwa Berlin, von wo die Mehrzahl der Briefe abgeschickt wurde, sondern Jena, wohin sehr viele adressiert waren. Die Briefe, die Humboldt an seinen Freund Schiller aus Berlin und Tegel schrieb, bilden eine schriftliche Fortsetzung jener Gespräche philosophischen und literarischen Inhalts, die die beiden bis zu Humboldts Abreise so gut wie täglich geführt hatten. Das überragende Thema dieser Episteln war in den ersten Wochen der Druck von Schillers "Musenalmanach auf das Jahr 1796" beim Berliner Verleger Unger, den Humboldt zu überwachen hatte. Ein weiteres Hauptthema war die Rezeption von Schillers seit Januar 1795 erscheinenden Zeitschrift "Die Horen" beim Berliner Publikum. Eine längere Reise durch Norddeutschland wird im Spätsommer 1796 dazwischen geschoben, bei der er in Eutin mit Johann Heinrich Voss Bekanntschaft schließt und in Hamburg den alten Freund Friedrich Heinrich Jacobi wiedersieht. Diese Korrespondenz lebt jetzt wieder auf. Eine weitere Korrespondenz, die mit dem Hallenser Gräzisten Friedrich August Wolf, wird fortgesetzt. Der Band enthält darüber hinaus eine Reihe bisher ungedruckter Briefe an den Berliner Verleger Vieweg. Humboldts Freund Friedrich Gentz, dessen "Deutsche Monatsschrift" bei Vieweg erschien, hatte Bankrott gemacht, und diese Briefe bezeugen den verzweifelten Versuch Humboldts und weiterer Freunde, dessen finanziellen Ruin abzuwenden. Der Band schließt mit einer Reihe z. T. sehr interessanter Briefe an seine Frau Karoline aus der Zeit unmittelbar vor dem Aufbruch zur vermeintlichen Italienreise.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Die Dampflokomotiven der Baureihen 50 bis 53 de...
49,80 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Buchreihe "Lokomotiven Deutscher Eisenbahnen - Verzeichnis aller deutschen Triebfahrzeuge" wendet sich an alle Eisenbahnfreunde, die in ebenso kompakter wie umfassender Form die wichtigsten Informationen zum Lebenslauf einer Lokomotive suchen. Die ersten vier Bände behandeln die Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn (nach Einführung des neuen Nummernplans von 1925), der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn der DDR. Enthalten sind sämtliche in den Reichsbahn-Bestand eingereihten Fahrzeuge aus Übernahmen z.B. von Privatbahnen (Hafenbahn Bremen, Saargebiet, Lübeck-Büchener-Eisenbahn, Braunschweigische Landes-Eisenbahn, Lokalbahn Aktien-Gesellschaft und Lausitzer Eisenbahn AG, Mecklenburgische Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn, Prignitzer Eisenbahn, Wittenberge-Perleberger Eisenbahn, Eutin-Lübecker Eisenbahn, Kreis Oldenburger Eisenbahn, Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn) oder auch von anderen Staatsbahnen (Österreich, Tschechoslowakei, Litauen, Lettland, Polen, Belgien jugoslawien, Luxemburg) oder sonstiger Herkunft. Neben den Fahrzeuglisten, in denen der Lebenslauf einer jeden Maschine angegeben wird, gibt es zu der jeweiligen Baureihe eine kurze Erläuterung mit den wichtigsten technischen Daten sowie Fotos, welche die Fahrzeuge im Portrait zeigen.Dieser zweite Band der Reihe widmet sich den Baureihen 50 bis 53. Die i'E-Güterzug-lokomotiven der Baureihen 50 und 52 nehmen mit zusammen rund 10 000 gebauten Exemplaren den weitaus umfangreichsten Raum in diesem Buch ein. Dabei wird insbesondere bei der auch als "Kriegslokomotive" bezeichneten Baureihe 52 der Verbleib der Lokomotiven im In- und Ausland mit zahlreichen Bildern umfangreich dokumentiert. Die Baureihe 51 bestand aus gerade einmal 16 tschechoslowakischen C'C-Mallet-Lokomotiven, die während des Zweiten Weltkriegs für wenige Jahre zum Bestand der Reichsbahn zählten. In der Baureihe 53 wurden alle C-gekuppelten Güterzuglokomotiven zusammengefasst: zunächst die von den deutschen Länderbahnen übernommenen Bauarten und später auch die jener Staatsbahnen, die ab 1938 in die Deutsche Reichsbahn integriert worden waren.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Briefe Juli 1795 bis Juni 1797
149,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Den zeitlichen Rahmen dieses Bandes bilden zwei Abreisen aus Jena. Anfang Juli 1795 tritt Humboldt eine Reise nach Berlin an, die zwar nur für wenige Wochen geplant war, die sich aber zu einem Aufenthalt von rund 16 Monaten ausdehnte, weil er bei der Ankunft die Mutter todkrank vorfand. Der Band schließt mit der Abreise Humboldts von dort im Juni 1797, dem Antritt einer lange geplanten Reise über Dresden und Wien nach Italien, die aber kriegsbedingt von Wien nach Paris führte. Der Mittelpunkt des Bandes ist aber nicht etwa Berlin, von wo die Mehrzahl der Briefe abgeschickt wurde, sondern Jena, wohin sehr viele adressiert waren. Die Briefe, die Humboldt an seinen Freund Schiller aus Berlin und Tegel schrieb, bilden eine schriftliche Fortsetzung jener Gespräche philosophischen und literarischen Inhalts, die die beiden bis zu Humboldts Abreise so gut wie täglich geführt hatten. Das überragende Thema dieser Episteln war in den ersten Wochen der Druck von Schillers "Musenalmanach auf das Jahr 1796" beim Berliner Verleger Unger, den Humboldt zu überwachen hatte. Ein weiteres Hauptthema war die Rezeption von Schillers seit Januar 1795 erscheinenden Zeitschrift "Die Horen" beim Berliner Publikum. Eine längere Reise durch Norddeutschland wird im Spätsommer 1796 dazwischen geschoben, bei der er in Eutin mit Johann Heinrich Voss Bekanntschaft schließt und in Hamburg den alten Freund Friedrich Heinrich Jacobi wiedersieht. Diese Korrespondenz lebt jetzt wieder auf. Eine weitere Korrespondenz, die mit dem Hallenser Gräzisten Friedrich August Wolf, wird fortgesetzt. Der Band enthält darüber hinaus eine Reihe bisher ungedruckter Briefe an den Berliner Verleger Vieweg. Humboldts Freund Friedrich Gentz, dessen "Deutsche Monatsschrift" bei Vieweg erschien, hatte Bankrott gemacht, und diese Briefe bezeugen den verzweifelten Versuch Humboldts und weiterer Freunde, dessen finanziellen Ruin abzuwenden. Der Band schließt mit einer Reihe z. T. sehr interessanter Briefe an seine Frau Karoline aus der Zeit unmittelbar vor dem Aufbruch zur vermeintlichen Italienreise.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Carsten Niebuhr (1733-1815) und seine Zeit
153,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Zu Ehren Carsten Niebuhrs (1733–1815), des ersten ‚wissenschaftlichen‘ Reisenden der Neuzeit und einzigen Überlebenden der dänischen Arabienexpedition (1761–1767) fand im September 1999 in Eutin ein deutsch-dänischer Kongress statt, der sich den Leistungen Niebuhrs sowie den Voraussetzungen und Ergebnissen der Reise widmete. Die in diesem Band vereinigten Beiträge der Tagung sind so konzipiert, dass die Reise als Beispiel aufgeklärter Wissenssammlung, Orienterfahrung und -rezeption, der Reisende als Mitglied einer europäischen Gelehrtenrepublik verständlich wird, die bald darauf einem 'Apriori europäischer Überlegenheit' bzw. nationaler gelehrter Engstirnigkeit Platz machen müssen. Das Buch ist damit gleichermassen reise- wie mentalitäts- und geistesgeschichtliches 'Standardwerk'. Der Band enthält Beiträge von:D. Lohmeier, S. Rasmussen, M. Bregnsbo, M. Harbsmeier, G. Walther, L. Reinfandt, D. Kraack, F. Hartwig, M. Brandtner, J. Wiesehöfer, B. Hoffmann, G. Hagen, H. Hollmer/A. Meier, M. Krieger, P. Provençal, U. Hübner, S. Conermann und L. Kuchenbuch

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot
Leben und Schreiben für den Pietismus
72,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Leben und Schreiben für den Pietisnius: So charakterisiert der Autor die unermüdlichen Aktivitäten des pietistischen Ehepaares Johann Wilhelm und Johanna Eleonora Petersen. Der konkrete Fall dieser herausragenden Gestalten des radikalen Pietismus gibt Einblick in das komplexe Konfliktfeld zwischen luthenscher Orthodoxie und Pietismus an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert. Ihr offensives Auftreten forderte die Kritik der orthodoxen Gegner geradezu heraus: Geistliche wie Valentin Ernst Löscher, August Pfeiffer und Johann Heinrich Feustking traten in polemischen Traktaten den Sonderlehren der Petersens entgegen und wehrten sich gegen die kirchenpolitische Schwächung der lutherischen 'Amtskirche'. Im Zentrum der Darstellung stehen die Kontroversen um Exegese, Geschichtstheologie, die Haltung zu den Juden und die gesellschaftliche Stellung religiös ,erweckte?' Frauen. Dabei wird deutlich, dass es sich nicht um 'Theologengezänk' handelte, sondern dass die Auseinandersetzungen weite Kreise der Bevölkerung betrafen. Johann Wilhelm Petersen (1649-1726) studierte in Giessen und Rostock evangelische Theologie und Philosophie. Konflikte mit der kirchlichen, städtischen und fürstlichen Obrigkeit aufgrund seines kämpferischen Eintretens für Sonderlehren wie den Chiliasmus oder die Allversöhnungslehre führten zu seiner Amtsenthebung als Superintendent in Lüneburg. Zuvor hatte er Predigerstellen in Lübeck, Hannover und Eutin innegehabt. Seine Frau Johanna Eleonora (1644-1724) trat als starke Persönlichkeit hervor, die ihr Christsein stets missionarisch verstand. Sie vertrat ihre mystischen Sonderlehren ohne Rücksicht auf die für Frauen ihrer Zeit geltenden Konventionen. Mit ihren Publikationen erregte sie bei Freund und Feind Aufsehen und trug auch dazu bei, der kirchlichen Karriere ihres Mannes ein Ende zu bereiten. Beim Berliner Hof stiessen die Sonderlehren der Petersens auf reges Interesse. Im Bemühen, die mit agrarischem Ständetum verflochtene lutherische Orthodoxie zu schwächen, unterstützte man das Ehepaar nach Petersens Amtsenthebung grosszügig. So konnten sie über drei Jahrzehnte eine fast unbegrenzte Publikationstätigkeit entfalten und ausgedehnte Reisen unternehmen. Die Aufmerksamkeit von Exponenten der Aufklärung wie Christian Thomasius und Leibniz, die sich in zeitweiliger Koalition mit dem Pietismus befanden, forderte den Ruf der Petersens. aus: Werbetext des Verlages Pietismus und Neuzeit, Band 22, 1966, Seite 252-253 Zeitschrift für niedersächsische Kirchengeschichte, Hannover 1996, S. 311-313

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
Zum Angebot